Marienmonat Mai-Marienmesse

Mi, 20. Mai 2026, 19.00 Uhr

Der Mai wird in der katholischen Kirche als „Marienmonat“ bezeichnet, weil er in besonderer Weise der Verehrung der Maria gewidmet ist. Das hat mehrere historische und symbolische Gründe:

1. Frühling als Symbol für Leben und Reinheit
Der Mai ist ein Monat des Aufblühens, der Schönheit und des neuen Lebens. Diese Eigenschaften wurden schon früh mit Maria verbunden, die als besonders rein, schön und lebensspendend (durch die Geburt Jesu) gilt.

2. Historische Entwicklung der Marienverehrung
Schon im Mittelalter gab es besondere Andachten zu Ehren Marias im Frühling. Im 17. und 18. Jahrhundert verbreitete sich der Brauch, den ganzen Monat Mai Maria zu widmen, besonders durch Jesuiten und Volksfrömmigkeit.

3. Maiandachten
Im Mai finden in vielen katholischen Gemeinden sogenannte „Maiandachten“ statt. Dabei wird Maria durch Gebete, Lieder und oft auch Blumenschmuck (z. B. Maialtäre) besonders geehrt.

4. Verbindung zu Blumen und Symbolik
Blumen spielen im Mai eine große Rolle – und Maria wird oft als „Rose ohne Dornen“ oder „schönste Blume“ symbolisch beschrieben. Deshalb werden ihr in diesem Monat besonders häufig Blumen dargebracht.

5. Kein offizielles Dogma, sondern Tradition
Wichtig: Der Marienmonat Mai ist kein festgelegtes Dogma der Kirche, sondern eine gewachsene Tradition der Frömmigkeit, die sich über Jahrhunderte entwickelt hat.

Eine schöne Gelegenheit, dies gemeinsam zu feiern, ist unsere Marienmesse am 20. Mai. Der festliche Gottesdienst wird durch Bernadeta Sonnleitner, Gesang und Max Sonnleitner, Orgel musikalisch gestaltet und lädt dazu ein, innezuhalten und Kraft im Glauben zu schöpfen.

Im Anschluss sind alle herzlich zu einem Apéro eingeladen. Bei einem gemütlichen Beisammensein möchten wir den Abend in Gemeinschaft ausklingen lassen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!