Mit dem Aschermittwoch endet auch in der Schweiz das farbenfrohe Treiben der Fasnacht – und eine Zeit der Besinnung beginnt.
Nach Tagen voller Umzüge, Masken und Musik kehrt vielerorts Ruhe ein. Für viele Menschen markiert dieser Tag bewusst einen Wendepunkt hin zu mehr Stille und Nachdenklichkeit.
Der Aschermittwoch hat seinen Ursprung im Christentum und bildet den Beginn der 40-tägigen Fastenzeit vor Ostern. In katholischen Gottesdiensten wird den Gläubigen ein Aschenkreuz auf die Stirn gezeichnet, begleitet von den Worten: «Bedenke Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst.»
Auch in unserer Pfarrei wird der Aschermittwoch feierlich begangen. Alle sind herzlich eingeladen, gemeinsam in diese besondere Zeit des Kirchenjahres zu starten.
Neben seiner religiösen Bedeutung hat der Aschermittwoch auch gesellschaftliche Relevanz.
In verschiedenen Regionen der Schweiz ist er fest im Jahreslauf verankert und steht sinnbildlich für den Übergang von der Ausgelassenheit zur Besinnung.
Für viele Menschen beginnt mit dem Aschermittwoch zudem eine Zeit des bewussteren Lebens. Ob der Verzicht auf Süssigkeiten, Alkohol oder digitale Medien – Fasten wird heute oft individuell verstanden und als Chance genutzt, Gewohnheiten zu überdenken und neue Impulse zu setzen.
